Laufband kalibrieren

Laufband kalibrieren

Die Geschwindigkeit, die das Laufband auf dem Display anzeigt und die tatsächliche Geschwindigkeit weichen voneinander ab. Warum das so ist und wie man die echte Geschwindigkeit misst – darum geht es hier.

Dass mein Laufband unterschiedlich schnell läuft, je nachdem ob ich draufstehe oder nicht, hatte ich bereits recht früh bemerkt. Schön wäre, wenn das Gerät von sich aus das Gewicht durch höhere Zugkraft kompensieren würde – tut es aber leider nicht.

Will man wissen, wie schnell man wirklich ist, sollte man das Laufband kalibrieren. Du benötigst dazu eine Uhr mit Sekundenzeiger (Perfekt: die Stoppuhr im Handy), einen Zollstock und etwas Tesafilm. (http://www.last-minute-flughafen-reisen.de) Nicht erst lange durch Fachgeschäfte Reisen sondern einfach Probieren, das  geht über Studieren.

  1. Mit dem Zollstock misst Du zunächst die gesamte Länge des Laufbands, d.h. Ober- und Unterseite sowie die senkrechte Fläche über den Umlenkrollen. Mein Band ist 280 cm lang – auf ein paar cm kommt es hier nicht an.
  2. Mit dem Tesa markierst Du eine Stelle am Laufband, so dass Du genau feststellen kannst wann das Band einmal vollständig unter Dir durchgelaufen ist.
  3. Stelle Dich auf das Laufband und starte es. Die Geschwindigkeit ist egal. Stoppe nun die Zeit, die das Band für einen Umlauf benötigt. Ich habe die Zeit sicherheitshalber dreimal gemessen und dann einen Mittelwert von 9 Sekunden genommen.

Aus der Länge des Laufbands und der Umlaufzeit kannst Du jetzt die tatsächliche Geschwindigkeit des Geräts ermitteln.

Geschwindigkeit in m/h = (3600 / Umlaufzeit in s) * Länge des Laufbands in m

Bei mir ergab das folgende Rechnung:  (3600 / 9) * 2,8m = 1.120 m/h = 1,1 km/h

Bedenkt man, dass das Display unterdessen 2 km/h anzeigte ist das eine heftige Abweichung. Ich bewege mich gewichtsmäßig allerdings auch am oberen Rand der oberen vom Hersteller vorgegebenen Gewichtsspanne. Wer leichter ist dürfte geringere Abweichungen feststellen.

Zwei Dinge gibt es jetzt noch zu tun: Ich will noch mal messen ob die Abweichung konstant ist oder mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten variiert. Denkbar wäre, dass der Unterschied bei höheren Geschwindigkeiten schrumpft. Außerdem muss ich überlegen, ob ich meine zurückgelegten Tageskilometer und kcal in der Statistik entsprechend anpasse oder einfach nur im Kopf umrechne.

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Auswahl des Laufbandes

Auswahl des Laufbandes

Laufbänder gibt es in Ausführungen für den Profi-Bereich (Fitness-Studio etc.) sowie in den nicht scharf abgegrenzten Bereichen “Semi-Profi” und “Privat”.

Ideal für den Einsatz im Büro wäre wohl ein Profi-Gerät, denn diese sind für den täglichen Gebrauch über viele Stunden hinweg konstruiert. Mir persönlich ist ein solches Gerät für die ersten Gehversuche zu teuer. Mehr als 1.000 Euro möchte ich nicht investieren.

Die Tipps, die man online zur Auswahl eines Laufbands findet, konzentrieren sich auf Geräte für Jogger und sind deshalb nur bedingt übertragbar. Auch die Website der Stiftung Warentest findet zum Thema Laufband nichts.

Smooth Fitness 5.25e

In den Blogs anderer Office Walker fand ich viele grundsätzliche Überlegungen:

  • Man sollte ein automatisches Laufband kaufen, d.h. eines dessen Band von einem Motor getrieben wird. Manuelle Geräte eignen sich nicht, denn um das Band zu bewegen muss man sich mit den Händen irgendwo abstützen und hat diese dann nicht mehr zum Arbeiten frei.
  • Das Band sollte vom Hersteller für das eigene Körpergewicht freigegeben sein.
  • Der Motor sollte eine konstante Leistung von mindestens 1,5 PS bringen. Bei überdurchschnittlich schweren Menschen eher noch mehr. Denn der Motor braucht Kraft, um das Band unter der Last des Läufers fortzubewegen – noch dazu mit niedriger Geschwindigkeit. Im Laden kann man die Leistungsreserven testen, in dem man beim Probelauf mal etwas fester auftritt. Die besonders günstigen Geräte bringt man damit schnell aus dem Tritt. Noch ein Tipp: Lass Dich nicht von der Spitzenleistung des Motors blenden. Was zählt ist ausschließlich die konstante Leistung.
  • Eine Mindestbreite des Bandes von 45 cm gilt als das Minimum, 50 cm als komfortabel, aber nicht luxuriös. Man möchte ja schließlich beim Laufen nicht nach unten sehen müssen um sicherzustellen, dass die Füße das Band treffen. Die Länge des Bandes sollte zumindest über der eigenen Schrittlänge beim Gehen liegen.
  • Wenn man die Möglichkeit hat sollte man auch überprüfen, wie laut das Band bei unserer Geschwindigkeit (1-3 km/h) läuft und welche Lautstärke von den Trittgeräuschen (hängt von der Dämpfung des Bandes und dem Motor ab, sollte mit Turnschuhen getestet werden) ausgehen.
  • Die Vielfalt an Trainingsprogrammen und Zubehör wie Brustgurt (zur Pulsmessung) etc. benötigen Office Walker nicht. Es sei denn sie wollen auf dem Laufband auch mal Gas geben.

Noch detailliertere Infos zur Auswahl eines Laufbands habe ich auf der Website von Smooth Fitness. Auf diesen Hersteller von Fitness-Geräten bin ich eher zufällig gestoßen. Dass ich mich dann auch recht schnell für eines seiner Geräte, das Smooth 5.25e entschieden habe, hat verschiedene Gründe:

  • Mit 2,5 PS und einer Lauffläche von 50 x 135 cm bietet es genug Leistung und Platz. 10 Jahre Garantie auf den Motor sollten Risiken, die aus dem Dauerbetrieb entstehen, in Grenzen halten. Außerdem gibt es 30 Jahre auf den Rahmen sowie 2 Jahre auf Elektronik und Instandsetzungskosten. http://www.journeespastorales2010.de
  • Ich fand einen Office Walker, der genau dieses Gerät einsetzt und einen zufriedenen Eindruck vermittelte.
  • Die Infos auf der Website fand ich nützlich und glaubwürdig.
  • Der Verkäufer sagte mir, dass ich der erste sei, der nach einem Gerät für Office Walking gefragt habe und fragte mich ob ich denn auch wüsste dass es da Spezialanbieter für gäbe. Das fand ich sehr sympathisch.
  • Das 5.25e war gerade für 899 statt 1.499 Euro im Angebot, inklusive Lieferung. Ein vergleichbares Gerät vom Marktführer Horizon kostet rund 30% mehr.

Der Verkäufer meinte, dass auch das kleinere 5.15e für Office Walking schon ausreichen würde. Aber mir hat es das Motion Control System des 5.25e angetan, bei dem man die Geschwindigkeit des Bandes am Handgriff verstellen kann. Beim 5.15e muss man dazu Knöpfe am Steuergerät drücken und dazu ggf. über einen davorstehenden Laptop drübergreifen.

Nun heißt es warten. Das Laufband wird wohl übernächste Woche geliefert.

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Work and Walk

Über Work and Walk, das Laufband Experiment

Der Mensch soll sich bewegen, denn Bewegung hält fit. Doch der Beruf fesselt die meisten von uns täglich über viele Stunden an den Bürostuhl. Knappe Zeit und der innere Schweinehund tun ein übriges, dass es bei den meisten Menschen beim guten Vorsatz bleibt.

Wie wäre es, wenn man sich den für die Gesundheit so wichtigen Auslauf während der Arbeit im Büro holt? Genau das schlägt Dr. James Levine, Mitarbeiter der Mayo Clinic in den USA vor. Ein Laufband, ein darüber montierter Schreibtisch mit PC und Telefon und ganz langsames Gehen (1-2 km/h) sollen intensive, aber kurze Work-Outs im Fitness-Studio ersetzen. Das klingt schräg, scheint aber verschiedenen Quellen im Netz zufolge tatsächlich zu funktionieren.

In diesem Blog dokumentiere ich meinen Selbstversuch. Er beginnt bei den ersten Vorüberlegungen und führt hoffentlich zu einem erfolgreichen Ergebnis.

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Fluginformationen Flughafen Frankfurt

Geschäftsreisende und Urlauber, welche an dem Flughafen Frankfurt ankommen oder  können sich seit geraumer Zeit Informationen über ihren Flug automatisch per E-Mail zuschicken lassen. So können Infos über mögliche Änderungen der Ankunft- und Abflugsszeiten sowie die aktuellen Gates versandt werden. Desweiteren gibt es Zusatzinformationen wie Beispielsweise über Check-in oder Abholer-Bereich, Park Empfehlungen oder die Kontaktdaten des Fraport Communication Centers, von dem aus weitere Auskünfte telefonisch eingeholt werden können. Der neue Service steht auch den Fluggast Abholern zur Verfügung. Wer den “Flight Info Service” nutzen will, kann sich bis zu vier Wochen vor Abflug oder Ankunft auf der Reise Homepage des Flughafens Frankfurt für seinen Flug registrieren lassen.
Geschäftsreisende, welche relativ selten in das englisch sprechende Ausland reisen,  sollten ihre Sprachkenntnisse hin und wieder durch einen Englischkurs auffrischen.

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Sommerzeit in der Tuerkei

Die Türkei verschiebt die Einführung der Sommerzeit um 1Tag nach hinten. Das hat die türkische Regierung kurzfristig beschlossen. So werden die Uhren nicht wie überall gängig in der Nacht von Samstag zumSonntag umgestellt. Vielmehr werden die wird die Sommerzeit in Nacht vom  27. März zum  28. März, umgestellt. Reisende (gilt auch für Last Minute Türkei Reisen) sollten das  bei ihrer Zeitplanung unbedingt berücksichtigen. Für Flugreisende, die am Sonntag aus der Türkei zurückfliegen, muss das nicht zwangsläufig andere Abflugzeiten als im Ticket angegeben bedeuten. 85 Prozent der Passagiere sollen aber von der verschobenen Zeit Umstellungen nicht betroffensein.  Bei Flügen, die wegen der Umlaufplanung nicht angepasst werden konnten,  sind die Passagiere bereits informiert worden. Auch Lufthansa hat die Fluggäste über die geänderten Abflugzeiten informiert und betroffene Anschlussflüge umgebucht. Wer seinen Urlaub im Ferienhaus am Meer nicht verpassen möchte sollte seine Uhren genau stellen. Grund für die Verschiebung ist ein Zugangstest für Hochschulen, an dem am Sonntag 1,5 Millionen Studenten  pünktlich teilnehmen sollen.

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Rauschende Ballnacht beim Karneval

Die närrische Zeit steht vor der Tür, und wie in jedem Jahr darf sich wieder verkleidet werden. Wer für diese Karnevalssaison mal etwas Neues ausprobieren möchte, der sollte darüber nachdenken, an einem traditionellen Kostümball teilzunehmen – vielleicht ja sogar im bayerischen Schloss Hohenstein. Zahlreiche Schlossgastronomien bieten Abendveranstaltungen an, die im Stil der Rokoko- oder Renaissance-Epochen veranstaltet werden. Die aufwendigen Kostüme, die mittelalterliche Musik und das außergewöhnliche Ambiente versprechen einen fantastischen Abend. Das richtige Abendkleid zu finden, ist in diesem Fall natürlich gar nicht so einfach. Doch der Mädchentraum einer jeden inzwischen herangewachsenen Frau, einmal im Leben Prinzessin oder Edeldame zu sein, kann mit prunkvollen Roben und historischen Gewändern erfüllt werden. Doch Achtung: Bei der Wahl des richtigen Outfits ist ein wenig Vorsicht geboten. Schließlich möchte niemand in einem Kleid auf dem Ball erscheinen, das nicht der entsprechenden historischen Zeit entspricht oder als Karnevalskostüm von einer anderen Dame getragen wird. Doch mit ein wenig Recherche ist das passende Gewand schnell gefunden, und einer rauschenden Ballnacht steht nichts mehr im Wege. Wer es besonders extravagant mag, der kann auch ein ganzes Mittelalterwochenende buchen (Reisepreisblitz.de) . Von Kutschenrundfahrten über Spiele im Park bis hin zu mittelalterlichen Speisen – für ein paar Tage kann jeder in den Schuhen seiner Ahnen umherlaufen.

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Wer ist Rocky

Liebe Tier- und Menschenkinder!

Mein Name ist Kater Rocky und ich freue mich ganz doll, Euch auf meiner Seite: www.Rocky-HP.de begrüßen zu dürfen. Auf meiner Page werdet Ihr so einiges Wissenswertes und hoffentlich genauso Interessantes über uns Stubentiger erfahren…

Meine Seite besteht seit dem 18.03.09. Es war übrigens ein Geschenk zu meinem 1. Geburtstag von meinem Katzenstreuentsorger “Moni”.

Name: Rocky (männlich)
Geboren am: 18.03.08
im: Wohnzimmer
Wohnhaft: im 3ten Stock, 40qm auf 3 Ebenen (Boden, Tisch, Schrank) in BW a. K.

Hobbys: PC, Technik jeglicher Art, auf jeden Fall alles was man irgendwie in Bewegung setzen kann- und da geht so einiges: klettern, apportieren, mein menschlicher Kratzbaum und Katzenstreuentsorger: Moni und zu guter Letzt mein allerliebster, wichtigster und bester Freund, Spiel – und Jagdtgefährte: Mario.

Lieblingsessen: Naturjoghurt, Putenschnitzel, Spätzle mit Soße, Schupfnudeln mit Sauerkraut, Puddeling, Eis.
Lieblingsfilm: Sport/ Fußball

Lieblingsfarbe: gelb und orange

Lieblingsspielzeug: gelbe Papierbälle, PC, CD-Player, Windspiel.

Lieblingsplatz: Im Nacken meiner Katzenstreuentsorgerin: Moni. Dort oben ist die Aussicht cool und man kommt von da aus überall gut hin ?

Meinen Jahresurlaub verbringe ich am liebsten in einer Ferienwohnung in Dänemark.

So, das war nun aber schon eine ganze Menge über mich.

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Schlosskapelle Schloss Hohenstein

Schlosskapelle

Mit Pauken in den siebten Himmel: Heiraten in der Schlosskapelle

Die Schlosskapelle von Schloss Hohenstein befindet sich im Zentrum der ursprünglichen Burganlage. Umgeben vom Schlosspark, ist die Kapelle recht versteckt unter hohen Bäumen gelegen. Erbaut wurde sie vermutlich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert. Das Ehewappen der Familie von Thüna am Eingangsbogen lässt darauf schließen, dass Christof Freiherr von Thüna die Kapelle errichten ließ.

Das Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss, und der Altarbereich schließt dreiseitig ab. Der Altar ist Richtung Norden ausgerichtet. Die Kapelle besteht aus einem durchgehenden Innenraum, die Kanzel wurde im Jahr 1688 eingebaut und zeigt einen prächtig verzierten Deckel. An der Rückseite des Altars befindet sich eine Grabstätte: Johann Helmhard Auer von Herrenkirchen wurde dort im Jahre 1718 niedergelegt. An der westlich ausgerichteten Kirchturmwand befindet sich ein prunkvoll verziertes Denkmal von Philipp Ernst von Imhof.

Johann Heinrich Zang war als Organist auf Schloss Hohenstein tätig. Von 1749 bis 1752 spielte der fränkische Musiker die Orgel in der Kapelle. Dieses Instrument ist nur noch zu Bruchteilen erhalten, trotzdem fehlt es dem Brautpaar nicht an musikalischer Untermalung, wenn es heutzutage die Kapelle für seine Hochzeiten anmietet. Der große Innenraum bietet Platz für bis zu 120 Gäste. So beliebt ist diese Kapelle nicht nur, weil man dort unabhängig von seiner Konfession getraut werden kann – auch das nahe liegende Schlosshotel und die angebotenen Räumlichkeiten können viele Paare atmosphärisch überzeugen. Von einer kleinen, privaten Familienzeremonie bis hin zu großen und aufwendigen Schlosshochzeiten – das alte Gemäuer bietet für jeden das Richtige. Die Feierlichkeiten nach der Zeremonie in der Schlosskapelle können in einem der Ballsäle stattfinden oder im Schlossgarten. Der Außenbereich der Gastronomie ist mit ebenso viel Liebe zu Detail gestaltet wie das Restaurant im Inneren und bietet ein unvergessliches Ambiente. Besonders beliebt sind auch die Hochzeitssuiten. Auch verbringen viele Paare jährlich ihre Hochzeitsreise auf dem eindrucksvollen Anwesen und anschließend in dem romantischen Ferienhaus Rügen . Eine wirklich angenehme Kombination.

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Geschichte von Schloss Hohenstein

Zur Geschichte des Schloss Hohenstein

1306 wurde das Gebäude erstmalig in einem offiziellen Dokument erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt war die Gräfin Jutta von Hennenberg in der Besitzurkunde eingetragen. Auf Grund seiner Bauart wurde es damals noch als Burg gelistet und Castum Hohenstein in dem Grabenfelde genannt. Im Verlauf der nächsten 150 Jahre hatte die Burg mehrere Besitzer. Herzog Wilhelm von Sachsen übergab die Burg zur Lehne an die Brüder Hans und Thomas von Lichtenstein. 1466 wurde das Gemäuer von Kunz von Aufseß und Kunz von Steitberg mit ihren Truppen verwüstet und im Jahre 1525 gänzlich zerstört: Aufständische Bauern stürmten ein und brannten Alles nieder.

Erst 50 Jahre später ließ Michael von Lichtenstein die Ruinen zu neuem Leben erwecken und erschuf aus der Burgruine ein Schloss im Stil der Renaissance. Doch während des Dreißigjährigen Krieges gab es im Jahre 1648 eine weitere Plünderung, diesmal durch die schwedischen Völker. Kurz darauf wurde das Schloss Hohenstein von Christof von Thüna gekauft. Dieser vererbte das Anwesen später an seine fünf Töchter, und als Johann Helmhard Auer von Herrenkirchen in die Familie einheiratete, konnte er seine vier Schwägerinnen auszahlen und das Gebäude als Alleineigentümer übernehmen. Das Schloss Hohenstein blieb für drei Generationen in Familienhänden.

Der nächste Besitzer war Kammerjunker Adam von Schauroth, der das inzwischen ehrwürdige Gemäuer nach lediglich 18 Jahren an Philipp Ernst Freiherr von Imhof verkaufte. Dieser war es, der den Grundstein für den heutigen Schlosspark anlegen ließ.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde das Gebäude zum Reichseigentum. Während des Dritten Reichs nutzte die Post die Räume, die deutsche Bundespost verpachtete das Schloss nach dem zweiten Weltkrieg. Zu dieser Zeit wurde es von der Caritas als Seniorenheim genutzt. Zwischen 1987 und 1993 ließ der Geschäftsmann Oskar Hacker das Schloss renovieren und verpachtete es anschließend an die Hotelbetriebsgesellschaft Kötterl & Wandt. Seither beherbergt es ein Schlosshotel und Gastronomie.

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Schloss Hohenstein

Burgen und Schlösser sind seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der bayerischen Landschaft. Es gibt sie in verschiedenen baulichen Stilen – je nachdem, in welcher Epoche die Gebäude erbaut worden sind, variieren Bauart als auch Inneneinrichtung von schlicht bis prunkvoll. Zu den bekannten Schlössern und Burgen in Süddeutschland gehört neben Neuschwanstein das Schloss Hohenstein. Es liegt im bayerischen Oberfranken und gehört zur Gemeinde Ahorn. Die nächstgrößere Stadt ist Coburg, sie liegt ca. sechs Kilometer entfernt.

Im Jahr 1306 erbaut, wurde das Schloss damals noch als Burg bzw. “Castum Hohenstein in dem Grabfeld” bezeichnet. Gräfin Jutta von Hennenberg ist die erstmals schriftlich erwähnte Besitzerin. Im Laufe der Zeit wurde die Besitzurkunde immer wieder von Familienstamm zu Familienstamm weitergegeben und endete schließlich im Besitz von Michael von Lichtenstein, bevor sie im Jahr 1525 bis auf ihre Grundmauern durch einen schweren Brand zerstört wurde. Knapp ein halbes Jahrhundert verging, bis von Lichtenstein den Bau im Stil der Renaissance neu errichten ließ. Mit jedem neuen Besitzer wurde das Schloss erweitert und erneut umgebaut und erhielt so individuelle und verschiedene Noten. So ließ Christof Freiherr von Thüna in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts beispielsweise eine Kapelle errichten, und Familie von Imhof erweiterte die Anlage um einen Park, an dem sich noch heute Spaziergänger aus aller Welt erfreuen..

Es sind über 300 Schlösser in Bayern zu finden. Viele dieser Bauten sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Es werden in ihnen grundsätzlich regelmäßig Schlossführungen durchgeführt, und Besucher haben die Option, das Schlossgelände auf eigene Faust zu erkunden. Sehr beliebt sind die alten Gemäuer auch als Venue für festliche Anlässe wie Hochzeiten oder Bälle. Oftmals findet mal auch ein Hotel in den einzelnen Gebäuden. Besonders die bayerische Region ist für einen Urlaub im Schlosshotel sehr bekannt und beliebt. Dies liegt nicht nur an der großen Auswahl und der langen Tradition, die Schlösser dort besitzen – auch die Landschaft passt perfekt ins Ambiente. Die Kombination aus frischer Bergluft, historischen Gebäuden und fantastischen Schlossgärten lässt diese Urlaubsziele zu einem perfekten Erlebnis werden. Ob es nun der Familienurlaub ist und die Kinder beim Wandern die klare Luft genießen und Bäume hochklettern können oder der Kultururlaub, bei dem man viele interessante Dinge aus der Geschichte kennen lernen kann: Ein Schlossurlaub lohnt sich auf jeden Fall. Einmal im Leben möchte schließlich jede einmal Prinzessin oder Ritter in seiner Ritterburg sein.

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