James Levines Laufband Experiment

James Levines Laufband Experiment

Die Idee, auf einem Laufband zu arbeiten, ist mir zum ersten Mal 2007 begegnet, als entsprechende Berichte durch die Presse gingen. Sie hat mich schon damals neugierig gemacht.

Das Laufband im Büro geht zurück auf ein Forschungsprojekt von Dr. John Levine, der für die US-amerikanische Krankenhaus-Kette “Mayo Clinic” arbeitet. Er führt Fettleibigkeit darauf zurück, dass sich dicke Menschen deutlich weniger bewegen als Normalgewichtige. Im Fokus stehen dabei ausdrücklich alltägliche Aktivitäten wie der Gang zum Kopierer, das Stehen während eines Telefongesprächs etc. und nicht der Besuch eines Fitnessstudios oder andere Work-Outs.

Als Gegenmittel hat Levine 15 Büro-Angestellte der Firma Salo auf ein Laufband verfrachtet, für 35 Minuten je Stunde. Dort bewegten sie sich sich mit einer sehr niedrigen Geschwindigkeit von 1-2 km/h und gingen zugleich ihrer Arbeit am PC bzw. Telefon nach. Die Geräte standen auf einem speziell konstruierten Tisch, mit dem der Kopf des Laufbandes überbaut wurde.

Im Ergebnis verbrannten die Testpersonen durchschnittlich 191 kcal/h, während sie es im Sitzen nur auf 72 brachten. Auf ein Jahr Büroarbeit hochgerechnet käme das einem Gewichtsverlust von 20 bis 30 Kilogramm gleich. Besonders Beschäftigte im Reisebüro (http://www.tmg-reiseservice.de)  verbringen viel Zeit im Sitzen. Jedoch vermittelt ein Laufband im Reisebüro keinen besonders guten Eindruck. Deie posttive Wirkung des Laufbandergebnisses auf die Gesundheit steht jedoch nicht in Frage.

Außerdem soll sich das Gehen positiv auf die Körperhaltung auswirken und vor allem weniger schädlich sein als das sonst übliche, stundenlange Sitzen. Kein Teil des Experiments waren Messungen der Konzentration oder des Arbeitsvolumens.

Dieser Beitrag wurde unter Laufband Experiment abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.